Quelle: www.Praxis-Jugendarbeit.de | 3000 Spiele, Andachten, Themen und Ideen für die Kinder- und Jugendarbeit
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Ein Wald- oder Geländespiel für eine Kindergruppe im Alter von ca. 7 bis 10 Jahren
Motivation: Du als Verantwortlicher in der Jugend- und Gemeindearbeit must Deine Jugendleiter(Innen) und Mitarbeiter(Innen) motivieren können. Motivieren bedeutet im Lateinischen „bewegen“. Du musst bewegen können, Du musst bewegt werden, Du musst Dich selber bewegen lassen um andere bewegen zu können. Von daher befassen wir uns hier mit den drei Rollen der Motivation.
Fast alle Leichtathletikdisziplinen wie Weitsprung, Weitwurf, Wettläufe, Kugelstoßen, oder Bogenschießen lassen sich bei einer Sommerolympiade durchführen.
Spiele mit ein paar alten Decken oder Badetüchern im Wohnzimmer, auf der Wiese oder am Strand. Wie wäre es mit einem Wettrennen auf dem Badetuch am Strand?
Kinder und Affen im Dschungel schaukeln gerne. Baut Ihnen eine Schaukel. Nehmt das Brett als Sitzfläche und baut mit Hilfe der beiden Seile und dem Brettschlaufenknoten eine Schaukel. Sucht einen geeigneten Baum, an den Ihr die Schaukel hängen könnt. Jeder soll eine Runde schaukeln und testen, ob die Schaukel auch jeden aushält.
Es ist dunkel und Ihr müsst den Weg zu Eurem Kochtopf finden. Versucht reihum mit nackten Füssen den Weg zu erspüren, den Ihr vorher mit 4 Seilen vom Start bis zum Ziel gelegt habt. Am Ziel darf jeder einmal in den Topf greifen und nach etwas Essbarem suchen, natürlich auch noch im Dunkeln.
Holt Euch die Kokosnüsse vom Baum, indem Ihr mit dem Schleuderball versucht, sie zu treffen. Nehmt Eure Schnur als Schleuder und befestigt den Ball am Ende. Jeder hat drei Versuche.
Der Magen knurrt, Ihr braucht mal dringend wieder Fleisch zwischen den Zähnen. Geht auf Jagd und versucht, ein Tier zu erlegen. Jeder hat 5 Schuss, den Bären zu treffen. Man braucht als Gruppe mindestens 10 Treffer, um ihn nach Hause bringen zu können. (Der zerkleinerte Bär wird nach den 10 Treffern verteilt – Gummibärchen für jeden)
Endlich, hat es frisches Regenwasser gegeben. In einem Tümpel habt ihr welches gefunden, das ihr jetzt - ohne Behälter - (außer Eurer Hände, die man etwas wasserdicht machen kann, indem man große Blätter hineinlegt) transportieren müsst, und zwar in den Kochtopf in Eurer Hütte.
Die Bäume im Urwald können sehr hoch werden. Um auch Früchte oben ernten zu können, ist eine Strickleiter unbedingt notwendig. Sucht 5 Sprossen (die Ihr bei Bedarf bearbeitet), die Ihr mit dem Strickleiterknoten an den Seilen befestigen.
Aus einer Wurzel kann man ein Pulver gewinnen, das man für einen wohlschmeckenden Energietrank verwenden kann. Ihr seid gerade in der Nähe solcher Wurzeln. Sucht das Pulver und den Wasservorrat und bereitet Euch den Trank zu.
Vorsicht Sumpf. Keiner kann bloßen Fußes weitergehen. Legt die Strecke (Runde) hintereinander mit den Stelzen zurück, indem Ihr auf den Dosen mit Euren Seilen lauft.
Schwingt Euch wie Tarzan am Seil und versucht die 5 Orangen (zwischen den Füßen haltend) rechtzeitig fallen zu lassen, dass sie in den Eimer fallen, in dem das Affenbaby sitzt und auf Nahrung wartet.
Ihr findet hier einen ganz seltenen Baum, der nur im Selbitzer Dschungel wächst. Das Besondere an den „Früchten“ ist, dass sie nicht mit den Händen in Berührung kommen dürfen, sondern sie nur genießbar sind, wenn man sie sich direkt vom Baum in den Mund befördert.
(bitte zutreffendes ankreuzen)
Name der Gruppe:…………………………………..
3 Punkte | 2 Punkte | 1 Punkt | |
1. Brettschaukel | alle konnten 20 sec. schaukeln | Nur teilweise schaukeln möglich | Kein Schaukeln möglich |
2. Blindgang | Erfolgreich Weg mit den Füßen ertastet und am Kochtopf angekommen | Einige haben sich verlaufen und mussten die Augen öffnen, ehe sie am Ziel waren | Alle hatten Käsefüße und konnten deshalb nicht barfuss laufen |
3. Kokosnuss- Schleuderball | Ihr habt die beiden Kokosnüsse erfolgreich heruntergeschlagen | Eine Kokosnuss hängt noch | Die Affen haben die Kokosnüsse geklaut |
4. Jagen | 10 Treffer, Bär erledigt | Einige Treffer, aber der Bär kann verletzt entkommen | Alle vorbeigezielt, der Bär freut sich, er lebt weiter |
5. Wasser sammeln | Der Kochtopf wurde voll, es gibt eine Suppe zum Abendessen | Ein bissel ist im Topf, ein spärliches Abendessen | Nichts im Topf angekommen, das Wasser unterwegs verloren |
6. Strickleiter | 5 Sprossen angefügt, die belastbar sind (getestet) | Weniger als 5 Sprossen gebaut | Kein Strickleiterbau möglich, Knoten zu schwer oder keine Sprossen gefunden |
7. Energietrank | Pulver gefunden, Trank hergestellt, alle erfrischt | Pulver gefunden, aber kein Wasser, Pulver dann eben geschleckt | Weder Pulver noch Wasser – ohne Energietrank weiterspielen |
8. Sumpfgebiet | Alle sind trockenen Fußes durch den Sumpf gewatet | Alle sind durch den Sumpf, aber einige haben dabei nasse Füße gekriegt | Alle haben nasse Füße und etliche sind in den Sumpf gefallen |
9. Affen füttern | Das Affenbaby hat seine 5 Orangen gekriegt | Fünfe hats nicht gereicht, aber Baby muss nicht verhungern | O nein, Baby muss verhungern, da kein Futter angekommen ist |
10. Exotisches Gewächs | Alle Früchte geerntet ohne sie mit den Händen zu berühren | Einige wenige Früchte gegessen, fielen auf den Boden und waren dann ungenießbar | Mögen die Früchte nicht, haben keine gegessen |
Punkte |
Das Thema der Freizeit hieß: Überleben im Dschungel. Die Kinder hatten im Rahmen der Freizeit ein Seil zur Verfügung, das als Zeichen und Hilfe fürs Überleben gedacht war. Es war ein dünnes Bergsteigerseil aus dem Sportgeschäft, jedes Seil hatte die Länge von 2,5 m (1m kostete 1,00 €). Am Ende des Trainings bekamen sie es als „Lohn“ und Hilfe für ihr Leben überreicht.
Die Stationen und deren Beschreibung vergrößerten wir auf ein DINA 4 Blatt, das in einer Klarsichthülle mit einer Schnur im Gelände (an Bäumen) befestigt wurde.
Der Stift für den Auswertungsbogen muss erst mal mit dem Taschenmesser gespitzt werden. Den Auswertungsbogen auf einen Karton aufkleben. Die Gruppen entweder vorher selbst einteilen (um gleichwertige Gruppen zu haben oder eine „zufällige“ Einteilung vornehmen.
Die Spielleiter (Erwachsenen) jeder Gruppe liefen die Stationen vorher ab und probierten selber alles aus. Unbedingt zu empfehlen!
Wir haben die Stationen dann so aufgebaut, dass keine Station ergänzt oder erneuert werden musste. Z. B. haben wir auf verschiedenen Bäumen die Kokosnüsse gelegt, und der jeweilige Spielleiter wusste, welchen Baum er mit seiner Gruppe abernten kann. Genauso handhabten wir es mit dem Brausepulver, die Spielleiter legten den Bereich vorher fest, an dem jede Gruppe suchen soll. Und auch die Brezeln an den Schnüren wurden auf mehrere Schnüre aufgefädelt und jede Gruppe musste „ihre“ Schnur abessen.
Wir hatten pro Gruppe 4-5 Kinder; mehr sollten es nicht sein, so dass eine Station nicht zu lange dauert. Pflaster einpacken. Der Fotograf war gleichzeitig auch Ansprechpartner und Sanitäter bei Problemen.
Die Brettschlaufe findet man unter zzzebra Netz, das web Magazin für Kinder. Dort haben wir die Anleitung kopiert und vergrößert und der Station beigefügt. Ebenso die Anleitung des Strickleiterknotens bei Station 6.
Hier ist es sinnvoll ein oder zwei längere Seile bereitzuhalten, die für die Schaukel verwendet werden. Außerdem sollte die Station so liegen, dass auch ein Baum bzw. Ast in der Nähe ist, an dem man die Schaukel aufhängen kann.
Material:
Als Kochtopf diente ein Eimer, der mit Laub oder anderen Naturmaterialien gefüllt war, darin waren Kaubonbons versteckt.
Material:
Als Schleuder diente ein alter Tennisball, durch den eine kurze Schnur gezogen und befestigt wird. Die Kinder haben dann ihr Seil daran befestigt und damit geschleudert.
Die Kokosnüsse waren Luftballons, die mit etwas Wasser gefüllt wurden und auf Bäume gelegt. Durch das Herabschleudern platzten die Luftballons und die „Kokosnussmilch“ erfrischte die Kinder.
Material:
Die Zielscheibe war eine Styroporplatte, auf die ein Tier aufgemalt war. Mit herkömmlichen Dartpfeilen wurde darauf gezielt.
Material:
In einem Eimer stand Wasser, das man dann über eine Strecke von ca. 8 Metern mit der Hand transportieren musste. Als Kochtopf diente ein leerer Puddingbecher, den wir in ein Loch auf einem Baumstumpf hineinstellten.
Material:
Auch hier sind wieder 2 längere Seile nötig, die am besten schon von einem geeigneten Ast herunterhängen. Jede Gruppe macht dann einige Sprossen hinein. Strickleiterknoten siehe Station 1
Material:
Hier versteckten wir Brausepulver (in Folie einpacken) auf dem Waldboden, ebenso eine Flasche Wasser (pro Gruppe); Becher hatten wir mitgenommen. So konnten die Kinder sich eine Brause anrühren.
Empfehlenswert ist es, die Station Nr. 10 vorher zu machen oder das Getränk aufzuheben, bis die 10. Station erledigt ist, da diese durstig macht.
Material:
Aus einer Großküche haben wir 2 leere Obstdosen genommen, in die man 2 Löcher gemacht hat, durch die die Kinder ihre Seile ziehen konnten, um dann darauf durch den Sumpf zu stolzieren. Eine Strecke vorher festlegen.
Material:
Ein stabiles Seil (Tau) wird an einem Baum befestigt. Ein Eimer (in dem ein Stoffaffe sitzt) steht ca. 1 m weg. Ein Kind schwingt sich am Seil und nimmt dabei einen Tennisball zwischen die Füße und muss diesen dann so fallen lassen, dass er in den Eimer fällt.
(Wir haben eine Reifenschaukel genommen, die in der Nähe hing, auf die sich die Kinder gesetzt haben und beim Schaukeln versuchen mussten, die „Orangen“ fallen zu lassen. Alte Tennisbälle hat in der Regel jeder Tennisspieler genug übrig)
Material:
Hier haben wir Salzbrezeln an eine Schnur gehängt, die dann ohne Hilfe der Hände gegessen werden mussten.
Material:
Zusammengestellt, getestet und eingesendet von: Dorothee S. aus Winnenden.
In einigen Jugendgruppen, aber auch auf Freizeiten stehen (freiwillige) Saunabesuche auf dem Programm, oder aber im Rahmen von „Wellnesstagen“ werden diese angeboten. Das birgt dann für Diskussionsstoff – nicht nur unter Mitarbeitern, sondern auch unter den Jugendlichen selbst.
Kognitive Fähigkeiten sind beispielsweise auch aus Fehlern zu lernen, in der Kreativität, Fehler zu vermeiden oder bestehende Fehler zu beseitigen und allgemein in der Aufmerksamkeit, die der Mensch auf gewünschte Dinge richten kann. Und natürlich spielt auch das Gedächtnis eine ausschlaggebende Rolle, wenn es um die Ausprägung von kognitiven Fähigkeiten geht.
Seit einigen Jahren hat "Erlebnispädagogik" Einzug gehalten in unterschiedliche Bereiche des öffentlichen Lebens, v.a. in der Jugendarbeit (im Freizeitbereich), sowohl offene als auch kirchliche Jugendarbeit, sogar in der Erwachsenenbildung werden zunehmend erlebnispädagogische Maßnahmen angeboten und eingesetzt.
Für diese Spiele werden eine größere Menge an Süßigkeiten, Marshmallows, oder verschiedenfarbige Bonbons benötigt.
Halloween hat sich in den vergangenen Jahren zu einer der beliebtesten Gelegenheiten für eine Party entwickelt. Damit eine stilechte Halloweenparty mit Gruselfaktor gefeiert werden kann, ist natürlich auch ein entsprechendes Ambiente erforderlich.
Die Kinderparty als Piratenfest mit 50 Kinderspielen und einigen einfachen Bastelideen zur Piratenparty.
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